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Ein einziger Moment kann alles verändern.

Es gibt sicher tausend gute Gründe dafür, warum es das Beste wäre. Aber was tun, wenn ein einziger dagegen spricht? Eines fehlt - die Klarheit. Zukunftspläne kapitulieren, Hoffnungen begehen Suizid & der Himmel scheint so verdammt weit in die Ferne gerückt zu sein. Ziele & Wege unter den Trümmern der Verzweiflung verschüttet - jetzt muss erst einmal aufgeräumt werden. Mitten im Chaos stehen wir - mein Herz & mein Verstand & ich - Hand in Hand und belächeln unsere eigene Dummheit. Die größten Verletzungen hat wieder einmal das Herz davongetragen. Viel zu tief sind diesmal die Schnitte, viel zu brennend die Schmerzen & viel zu viele Tränen wurden geweint. Gleichgültigkeit ist wohl das Schlimmste der Welt. Wenn jedes Wort nur ein Selbstgespräch unter vier Augen war, warum dann noch Dinge klären? Will man doch eigentlich auch gar nicht mehr. Die Dinge sind zu kompliziert. Und überhaupt - wenn man in vollkommener Gleichgültigkeit lebt, lebt es sich gleich viel leichter. Zwischen New York und Moskau wird's jetzt still - Willkommen zurück. Wolke 7? Gesprengt.
14.12.06 14:14


Mein Herz, mein Verstand - mein Ich

Ich könnte hier jetzt meine gesamte Lebensgeschichte hinschreiben, aber wer interessiert sich schon für ein Leben wie jedes andere? Meines ist weder ausergewöhnlich aufregend, noch von riesengroßen Schicksalsschlägen geprägt. Behütete Kindheit & der schwere Weg ins Erwachsenwerden. Mehr gibt's nicht. Naja fast. Aber derjenige, der das hier liest, muss sich wohl oder übel ein paar Gedanken über mich gemacht haben beziehungsweise will etwas über die Person wissen, die hinter diesem Profil steckt. Aber ich wär ja schön blöd, wenn ich absolut fremden Leuten persönliche Dinge über mich erzählen würde, oder? Einige Sachen kann ich aber erzählen. Wer bin ich? Gute Frage, ich hab' keine Ahnung wer ich wirklich bin, weil sich meine Persönlichkeit im Halbjahrestakt ändert. Und doch immer gleich bleibt. Rachsucht - Sturheit - Durchhaltevermögen - Stolz - Kämpfergeist - Abenteuerlust & der ewige Krieg zwischen Herz und Verstand gehören aber zu meiner "standhaften" Persönlichkeit dazu. Alles andere ändert sich ständig. Und ich wage zu behaupten, dass ich nicht so bin wie die große Masse, die zwar auffallen will, aber nicht anders als der Rest sein möchte. Aber das war ich noch nie. Freunde hab ich trotzdem die Besten gefunden. Oder sie haben mich gefunden. Eher so. Und zusammen schmieden wir verrückte Zukunftspläne, die doch gut durchdacht sind. So malen wir unsere Welt so wie wir sie wollen. Auf die grauen Wände der Welt mit wasserfesten Stiften gefüllt mit Optimismus. Weil es muss ja besser werden. Und es ist besser geworden. Es gab schon Zeiten da war ich am Boden. Da hieß es "zurück auf die Knie". Da verpuffte meine Wolke 7 einfach unter mir & ließ mich hart auf den Boden der Tatsachen aufschlagen. Aber ich blieb nicht liegen, ich stand auf und kämpfte. Auch wenn es manchmal unmölich erschien. Die Zeit schrie aber damals nach einer Entscheidung. Und jeder wusste, es ist nicht die Richtige. Aber irgendwie war es sie doch. Jetzt steh ich hier - mit offenen Augen, ganz unten, auf dem Boden der Tatsachen. Aber irgendwie steh ich über allem und jedem. Tanze nicht mehr in meiner Traumwelt hin & her, sondern kenne die Realität. Das Feld wurde geräumt und manchmal denke ich noch an das kahle Schlachtfeld. Tausend blutige Kämpfe, die das Herz zerreißen ließen, fanden dort statt & endeten, nahmen wieder ihren Anfang & endeten wieder unter Protest. Aber als mein Krieg vorbei war, trat Stille in meinen Kopf, in mein Herz. Wohltuende Stille. Endlich. Da hörte man keinen Schmetterlingsflügelschlag mehr, denn der Hass verbrannte jeden Falter in meinem Bauch. Da hörte man keine Melodie mehr im Herzen & im Kopf, denn eine neue Platte wurde aufgelegt. Aber eines blieb. Die Menschen, die mir damals, wie heute immer mein Lächeln zurückgebracht haben. Denen ich dankbar sein werde, bis an mein Lebensende. Keiner von uns will wissen, was der Morgen bringt, denn wir leben heute. Und das ist gut so. Das Leben ist wie ein Film. In guten Filmen, weiß man nie was als nächstes kommt. Und ich dreh meinen Film gerade neu. Der erste Versuch war verpatzt, war voller Fehlern, schlechten Schauspielern & die reinste Tragödie. So erobert man nie das Hollywood der Sterne. Und das will ich - ich will, dass mein Film ein Bestseller wird !! Und jetzt stehen wir hier. So weit über der Stadt. So weit über allen anderen und lächeln mit Tränen in den Augen. Wie schön die Vergangenheit auch manchmal gewesen sein mag, die Zukunft wird schöner. Denn das ist unsere Zeit & keiner kann sie uns nehmen. Seifenblasenherzen. Zukunftspläne. Liebe. Freiheit. Leidenschaft. & Musik. Und wir sind life dabei. Sie beginnt gerade neu. Mit den Songs der Vorstadthelden & der eisigen Kälte vom Sommer 2oo6. Und die schwarzen Wolken verziehen sich endlich. Endlich sehe ich die Sonne wieder, die ich soviele Monate vermisst habe. Und ich bin so froh, dass es sie noch gibt, denn ich dachte schon ich würde sie nie wieder sehen. Das nennt man Freiheit. Jeder Tag der jetzt verstreicht, wird mein neuer Film. Ein Film der Extraklasse. Ich hab die vergangenen Monate ohne größere Verletzungen überstanden. Gut so. Und jetzt sag ich auf Wiedersehen - goodbye. Hallo zum Neuen. Jetzt geht's los - auf ein Neues ! Hebt eure Fäuste zum Himmel & schreit "Freiheit"! Denn das wollen wir. Solange haben wir dafür gekämpft - für die Freiheit! Denn das ist jetzt der Moment, in dem alles endet und neu beginnt. Und hiermit schließe ich mein Buch. Die letzte Zeile lautet "Mehr als eine Zeile in meinem Buch bist du nicht mehr. Auf wiedersehen." Und wohin werden wir jetzt gehen?
12.12.06 20:17





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